Gerald Henzinger reist in den Gran Chaco Paraguays und besucht das indigene Volk der Ayoreos. Er portraitiert Menschen, die den Prozess des Erstkontakts mit der globalen Gesellschaft erlebten. Sie waren die Nomaden im Urwald des Chacos. Meistens suchten Missionare nach ihnen. Sie sollten ihr Nomadenleben aufgeben und sesshaft werden. Viele sterben kurz nach dem Erstkontakt an für uns einfachen Krankheiten, weil ihnen die Abwehrkräfte fehlen. Manche wollen ihr Leben im Wald nicht aufgeben und streifen noch immer durch den Chaco - ohne Kontakt zum Rest der Welt.

Fünf Wochen durfte der Fotograf mit den Ayoreos mitleben und fotografieren. Er sieht die Konsequenzen von Landgrabbing oder der schlechten Gesundheitsversorgung bei den Ayoreos und bekommt Einblick in das alltägliche Leben einer Gruppe, die um ihr kulturelles Überleben kämpft.

Die Fotografien entstanden in den Ayoreodörfern Campo Loro, Chaidi und Arocojnadi.

Besuchen Sie diese eindrucksvolle Ausstellung ab Freitag, dem 06.10.2017 bis zum 10.11.2017 im Rathaus Aldenhoven.

Mehr Infos unter www.enlumen.net