Vier Martinszüge werden am 11.11.2017 durch Aldenhoven zum Martinsfeuer ziehen (Wegbeschreibung als PDF-Datei, 55.58 KB).

2017 - Satt allein reicht nicht aus!

Satt allein reicht nicht aus!

Unterstützung eines Ernährungsprogramms im Chaco von Paraguay.

Die Totobiegosode zählen zu den letzten indigenen Völkern, die vom Jagen und Sammeln leben. Seit Urzeiten im Grenzgebiet zwischen Bolivien und PARAGUAY heimisch, wird ihnen gewaltsam der Lebensraum geraubt: durch illegale oder zum Schein legalisierte Landnahme nationaler und internationaler Konzerne, durch den Raub und die Besetzung von Wasserstellen, durch illegale Invasion von Siedlern und Holzfällern, durch die Rodung großer Waldflächen, durch erzwungene Sesshaftmachung. 

 

Ausstellung im Rathaus Aldenhoven

Gerald Henzinger zeigt

Unfreiwillig: sesshaft

Gerald Henzinger reist in den Gran Chaco Paraguays und besucht das indigene Volk der Ayoreos. Er portraitiert Menschen, die den Prozess des Erstkontakts mit der globalen Gesellschaft erleben.

Besuchen Sie diese eindrucksvolle Ausstellung ab Freitag, dem 06.10.2017 bis zum 10.11.2017 im Rathaus Aldenhoven

2016 - benin-teilen macht schule

 

Benin - Teilen macht Schule

Ein Schulbauprojekt

Nicht die Liebe zu den Menschen, sondern Zorn und Wut waren die Initialzündung für das, was Astrid Toda heute tut:

 

2015 - rbol - ort der geborgenheit

 

Árbol - Ein Ort der Geborgenheit

Seit 1991 bietet das Straßenkinderprojekt in Quito in Equador Kindern und Jugendlichen eine Alternative zum Leben auf der Straße und eine Perspektive für ihre Zukunft.

MartinusLogo

 

40 Jahre Martinus-Aktion in Aldenhoven sind für uns ein Grund Rückschau zu halten

Wir haben in diesem Jahr ganz bewusst nicht nach einem neuen Projekt gesucht. Ein Jubiläumsjahr ist für uns Anlass, inne zu halten und einen Blick auf alle bisherigen Projekte zu werfen. Was ist aus ihnen geworden? Wo sind sie noch lebendig? Bestehen noch Kontakte dorthin? Sind Hilfe und Unterstützung noch notwendig? Wo sind wir gescheitert?

early intervention centre in namibia

 

Lebensqualität und Selbstständigkeit durch das Early Intervention Centre in Namibia

Side by Side Early Intervention Centre ist der Name einer Einrichtung für Kinder mit Behinderungen, geleitet von Sandra Hollweg (Kinderkrankenschwester / Dipl.Heilpädagogin) und Anita Geier (Krankenschwester / Schwerpunkt Neurologie und HIV). 2009 rief sie das "Early Intervention Project in Katutura" ins Leben und arbeitete im Rahmen der "Hausfrühförderung". Das neue Zentrum liegt im Township Katutura, dem Armenviertel Windhoeks, in Namibia. Mit ihrer Arbeit hat Sandra Hollweg, die aus Stadtlohn stammt und das Zentrum im März 2013 gründete, farbige Familien und vor allem deren Kinder im Blick.

NUR Mut Angganetha…

 

 Unterstützung von Fraueninitiativen in Indonesien durch die Martinusaktion 2012

Bedrängten Frauen beizustehen, hat sich das indonesische „Institut für Gerechtigkeit und Frieden für Frauen / NUR“ zur Aufgabe gemacht. Ihnen sollen Impulse gegeben und Lösungsmöglichkeiten aus ihrer konfliktreichen Lage aufgezeigt werden. Als Weg an die Öffentlichkeit werden deshalb Theaterstücke entwickelt, in denen Frauengruppen ihre Situation schildern und darstellen. Damit wollen sie Aufmerksamkeit in ihrer Umgebung schaffen und konstruktiv darauf hinweisen, dass die unterschiedlichen Probleme nicht Schicksalsschläge sind – sondern vielmehr von Menschen verursacht und zu verantworten, und somit auch veränderbar sind.

PAAL - Milch für Chennai

Milchvieh für ein besseres Leben – das Projekt der Martinusaktion 2011 in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Kolping International

Mary Pitchai lebt in Chennai im indischen Bundesstaat Kerala und ist stolze Besitzerin einer Milchkuh. Sie liebt ihr Tier, und das liegt nicht nur daran, dass sie die Kuh eigenhändig aufgezogen hat. Die beiden haben quasi einen Pakt geschlossen: sie pflegt das Tier, und die Kuh verhilft Mary und ihrer Familie zu einem besseren Leben. Wie das?

Jeden Morgen melkt Mary ihre Kuh. An guten Tagen gibt sie fünf Liter und abends weitere drei Liter. So viel Milch brauchen Mary, ihr Mann und ihre zwei Kinder gar nicht. Sie behalten nur zwei Liter, der Rest wird verkauft. 15 Rupien (0,25 €) bekommt Mary für einen Liter frischer Kuhmilch. So lässt sich mit einer guten Kuh ein Einkommen von etwa 1,50 € pro Tag erwirtschaften.

Ein "Haus der Hilfe" bauen

Die diesjährige Martinusaktion unterstützt den Bau eines Zentrums in dem verarmten Fischerdorf „Barangay Guiwanon“ (Philippinen), das besonders von benachteiligten Frauen, Kindern und Jugendlichen vielseitig genutzt werden kann und deshalb auch Multifunktionszentrum heißt (Kinderspeisung, Gesundheitszentrum, Lager für Lebens- und Arzneimittel, Geschäft und Treffpunkt).

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Verein „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt e.V.“ getragen. Dieser Verein hat Mitarbeiter vor Ort. Insbesondere schickt und betreut er Jugendliche aus kirchlichen Heimen nach/in Guiwanon, die im Rahmen einer arbeitspädagogischen Maßnahme dieses Multifunktionszentrum mit den ortsansässigen Menschen in nur vier Wochen gemeinsam errichten wollen.