Willkommen auf den Seiten der Martinus-Aktion, Aldenhoven e.V.!
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Wir freuen uns, dass Sie sich über unsere Arbeit und Projekte informieren möchten. Der ökumenische Verein Martinus-Aktion Aldenhoven e.V. unterstützt Selbsthilfe-Projekte in der Einen Welt. Seit über 30 Jahren lernen Kinder und Erwachsene durch ihre Beteiligung an unseren Aktionen, dass Teilen im Sinne des Heiligen Martin keine Einbahnstraße sein muss, sondern gegenseitiges Geben, Lernen und Beschenktwerden bedeutet.
Herzlich laden wir Sie ein, unsere Arbeit mit kritischen Augen zu betrachten und zu begleiten. Bitte nutzen Sie für Anregungen und Kritik unser Gästebuch.
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DANKE !
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„PAAL – MILCH FÜR CHENNAI“
Allen Freunden, Helfern, Förderern und Spendern sagen wir ein herzliches Dankeschön für die vielfältige Unterstützung bei der Gestaltung und Durchführung des Martinusprojektes 2011.
In Kürze halten wir an dieser Stelle einen ausführlichen Rückblick.
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2011 - Besser leben mit Milchvieh |
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Milchvieh für ein besseres Leben – das Projekt der Martinusaktion 2011 in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Kolping International
Mary Pitchai lebt in Chennai im indischen Bundesstaat Kerala und ist stolze Besitzerin einer Milchkuh. Sie liebt ihr Tier, und das liegt nicht nur daran, dass sie die Kuh eigenhändig aufgezogen hat. Die beiden haben quasi einen Pakt geschlossen: sie pflegt das Tier, und die Kuh verhilft Mary und ihrer Familie zu einem besseren Leben. Wie das?
Jeden Morgen melkt Mary ihre Kuh. An guten Tagen gibt sie fünf Liter und abends weitere drei Liter. So viel Milch brauchen Mary, ihr Mann und ihre zwei Kinder gar nicht. Sie behalten nur zwei Liter, der Rest wird verkauft. 15 Rupien (0,25 €) bekommt Mary für einen Liter frischer Kuhmilch. So lässt sich mit einer guten Kuh ein Einkommen von etwa 1,50 € pro Tag erwirtschaften.
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2010 - Amelita - Du sollst wachsen! |
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Amelita ist ein Kind auf den Philippinen. Sie wurde im April dieses Jahres am staubigen Straßenrand der Millionenstadt Cebu City geboren und steht exemplarisch für mehr als 10.000 Straßenkinder in Cebu City, die kaum eine Chance haben zu Wachsen. Dabei ist mit „Wachsen“ mehr gemeint als „groß“ werden. „Wachsen“ heißt gesellschaftliche Teilhabe, eine Chance zu einem würdigen Leben und der Entfaltung zu einer Persönlichkeit.
Helga und Jochen Range sowie ihren Partnern vor Ort ist es wichtig, dass die Kinder nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sondern auch Strukturen für ihr Leben und Selbstwert entwickeln. Dabei muss ganz niederschwellig begonnen werden.
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2009 - Ein afrikanisches Flüchtlingsprojekt in Rabat / Marokko |
Kleine Schritte - Große Chancen
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Die evangelische Kirche von Marokko ist 100 Jahre alt. Sie hat 11 Gemeinden und ist die einzige protestantische Kirche, die in Marokko staatlich zugelassen ist. Ihr Diakonieausschuss ist verantwortlich für die Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten. In Zusammenarbeit u.a. mit der Katholischen Kirche verfolgt die Eglise Evangelique au Maroc verschiedene Projekte, die die Situation tausender in Marokko gestrandeter Flüchtlinge im Blick haben. Deren Zahl nimmt stetig zu, sie stammen aus den schwarzafrikanischen Ländern der Subsahara und flüchten vor Krieg und Bürgerkrieg, vor der Verfolgung krimineller Banden, vor Korruption und unsagbarer Armut und Chancenlosigkeit, vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, nicht zuletzt verursacht durch den Raub der Ressourcen durch den Norden unserer Welt. Diese Flüchtlinge machen sich per Lastwagen oder zu Fuß auf den Weg und sind oft zwei bis drei Jahre unterwegs. |
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2008 - Blindenzentrum Tibet |
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Seit Ende der Sommerferien laufen die Vorbereitungen der diesjährigen Martinusaktion auf Hochtouren. „MIT BLINDEN AUGEN SEHEN“ – so lautet das Motto unseres Projektes. Ganz herzlich möchten wir wieder alle beteiligten Einrichtungen, Gruppen und Initiativen zum Mittun und Mitfeiern einladen. Braille ohne Grenzen – 1998 haben Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg ihre Organisation gegründet, die sich zur Aufgabe gemacht hat, blinde Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Lhasa auf die Welt der Sehenden vorzubereiten. Blinde und sehgeschädigte Kinder hatten in der autonomen Region bisher keinen Zugang zu Schulen oder anderen Ausbildungsstätten. Viele leben in Hütten, isoliert von der Gesellschaft, und werden von Familienmitgliedern oder Nachbarn ernährt. Immer wieder werden blinde Kinder im frühen Alter ausgesetzt und sind so gezwungen, auf der Straße zu betteln und um ihr Überleben zu kämpfen.
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Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen
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„Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen“ – so lautet das Motto der diesjährigen Martinusaktion. Und das ist gleichzeitig der Leit – und Wahlspruch des Aachener Kinderzirkus „Pinocchio“, dessen Arbeit wir in diesem Jahr unterstützen wollen.
Der Gründer des Kinderzirkus, Josef Steinbusch, ist 64 Jahre alt, war lange Jahre Bewährungshelfer beim Landgericht Aachen und zieht seit 1996 mit einem wechselnden Team ehrenamtlicher Helfer für mehrere Monate im Jahr durch Städte und Dörfer in Bosnien, Serbien und Kroatien. Der Clown als Heiler, Therapeut und Friedenstifter: Als Zirkusdirektor und Zauberclown Juppino studiert er in Sarajevo, Tuzla, Banja Luka oder Srebrenica mit Kindern Clowns - , Zirkus – und Jonglage – Nummern ein.
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2006 - Ein Dorf der Freundschaft, Vietnam |
Jugendliche im Dorf der Freundschaft
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2006 stand Vietnam im Mittelpunkt der Martinus-Aktion. Ausgewähltes Projekt war das Dorf der Freundschaft.
Schon Wochen vor dem Martinsfest informierten Ausstellungen und Themenabende über Vietnam und die Folgen des Agent-Orange-Einsatzes im amerikanischen Krieg. Auch in Schulen, Kindergärten und Behinderteneinrichtungen wurde das Thema behandelt.
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2005 - Ausstattung zweier Räume mit didaktischen Schulmaterial in zwei Armenviertel in Asuncion /Paraguay |
Callescuela - Bücher für die Straßenkinder in Paraguay |
Es sollen zwei Räume mit didaktischem Material für Kinder und Jugendliche (NNA) in zwei Stadtteilen der Hauptstadt Asuncion, nämlich in Villa Antonio (180 Familien) und Villa 9. März (47 Familien),ausgestattet werden.
Mit der solidarischer Hilfe von Aldenhoven/Deutschland sollen zwei Mediotheken eingerichtet werden, in jedem Stadtteil eine; eine Spielothek (Bücher zum Spielen und zum Lernen für Kinder und Jugendliche) und eine Videothek sollen integriert werden. Schulische Hilfe ist die zentrale Aufgabe eines Programmes in Paraguay, das sich “ besondere Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße arbeiten” nennt. Wegen der großen Armut und der schlechten Infrastruktur in den Armenvierteln werden die Kinder und Jugendliche schon sehr früh auf die Straße getrieben. Sie verbringen ihre Kindheit und ihre Jugendzeit auf den Straßen ihres Viertels.
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2004 - Multifunktionszentrum für das Fischerdorf Barangay Guiwanon auf den Philippinen |
Ein "Haus der Hilfe" bauen |
Die diesjährige Martinusaktion unterstützt den Bau eines Zentrums in dem verarmten Fischerdorf „Barangay Guiwanon“ (Philippinen), das besonders von benachteiligten Frauen, Kindern und Jugendlichen vielseitig genutzt werden kann und deshalb auch Multifunktionszentrum heißt (Kinderspeisung, Gesundheitszentrum, Lager für Lebens- und Arzneimittel, Geschäft und Treffpunkt).
Das Projekt wird gemeinsam mit dem Verein „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt e.V.“ getragen. Dieser Verein hat Mitarbeiter vor Ort. Insbesondere schickt und betreut er Jugendliche aus kirchlichen Heimen nach/in Guiwanon, die im Rahmen einer arbeitspädagogischen Maßnahme dieses Multifunktionszentrum mit den ortsansässigen Menschen in nur vier Wochen gemeinsam errichten wollen.
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2003 - Hilfe für arme Familien in Basra |
Selig, die Frieden schaffen
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Wohin würde SANKT MARTIN angesichts der Irak-Krise reiten? Zu den Ärmsten der Armen im Irak, zu hilflosen Familien und ihren Kindern, um Leben zu retten durch Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente. Er würde sich s o f o r t aufmachen - nicht erst an seinem Festtag am 11. November. Durch die Martinus-Aktion 2003 unter dem Motto
Selig, die Frieden schaffen (Mt 5,9)
möchten wir Teile des MISEREOR-Projektes "Hilfe für arme Familien in Basra" zu unserem Anliegen machen und eine Armenapotheke und eine Kindertagesstätte in Basra unterstützen. Da jeder Tag zählt, müssen wir b a l d handeln.
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